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2012.03.18 Devils Tower National Monument & Erstbesteigung Fritz Wiessner

 

Im vergriffenen Buch "Felsenheimat Elbsandsteingebirge" Seite 217 ist ein Bild vom Devils Tower abgebildet. Für den Fotografen ist der Berg ein Leckerbissen, da er förmlich aus der Landschaft herausragt und dies auch noch von fast allen Seiten. Also gut zum Abblichten für Sonnenaufgang-, Sonnenuntergang- und auch Mittagszeiten. Der Devils Tower liegt im US-Bundesstaat Wyoming am Rande der Bear Lo Mountains und der Black Hills. Mit einer Höhe von 265 Metern und einen Durchmesser von ca. 150 Metern gehört er nicht gerade zu den Riesen im Reich der Berge. Bereits am 24.09.1906 wurde das Gebiet durch Präsident Theodore Roosevelt als erstes National Monument unter Schutz gestellt und wird vom National Park Service verwaltet. Zu erreichen ist der Devils Tower über den Interstate 90 und dann über die Straßen #14/#24 oder #111/#24.

Als erkalteter Kern eines Vulkans (Volcanic Plug) und dem Erodieren des benachbarten weichen Gesteines, entstand der Devils Tower im Laufe der Zeit. Nachzuverfolgen ist dies im Visitor Center. Sehr schön zu sehen sind auch die Basaltsäulen, die uns natürlich an unsere Heimat erinnern (auch Stolpen ist bekannt für seinen Basalt). Sehr beliebt ist der Devils Tower bei Kletterern. Für den normalen Besucher bietet sich die 2 km lange Umrundung des Berges an. Jedes Jahr im August wird der Besucherrekord des Jahres erreicht, da dann die Biker, die die Sturgis Motorcycle Rally besuchen, zum Devils Tower fahren. Am Parkeingang heißt es Vorsicht, hier haben sich viele Prairie Dogs niedergelassen. Für die Beobachtung sollte man sich etwas Zeit lassen und nicht zu nah treten. Ein Pfiff und sie verschwinden in ihren Erdlöchern.

Filmruhm gelang dem Berg mit dem Film "Unheimliche Begegnung der dritten Art" aus dem Jahre 1977. Regie führte kein Geringerer als Steven Spielberg! Und auch die Deutschen oder besser ein Sachse hat an diesem Berg Geschichte geschrieben. Dem am 26.02.1900 in Dresden geborenen und im Jahre 1929 in die USA ausgewanderten Fritz Wiessner gelang 1937 die Erstbesteigung des Devils Tower.

 

2012.02.11 Bonneville Salt Flats International Speedway World of Speed bei Wendover

Einen lang gehegten Traum konnten wir mit unserer Urlaubsreise 2011 nun endlich umsetzen. Inspiriert aus meiner Jugendzeit (in irgendeiner DDR-Zeitschrift habe ich die "Blaue Flame" - zur damaligen Zeit das schnellste Fahrzeug der Welt - gesehen) und den Film "Mit Herz und Hand" (Originaltitel "The World´s Fastest Indian") wollten wir das Natur- und Speedgefühl am  wohl bekanntesten Rekordsalzsee selbst erleben. Die Urlaubszeit wurde dem Rennzeitraum vom 13.09.-17.09. angepasst.

Die World of Speed ist mit der Speedweek einer der bedeutendsten Geschwindigkeitswettbewerbe in Wendover. An diesen Tagen ist der kleine Ort Wendover (ca. 1.500 Einwohner), welcher an der Staatengrenze Utah und Nevada liegt, nicht wieder zu erkennen. Zu unserem großen Erstaunen war der Eintritt frei! Es gab sogar ein kleines Programmheft und PIN´s gratis. Auch das Merchandising hielt sich sehr in Grenzen (keine riesige Fressmeile und Souvenirstände) und das gefiel uns außerordentlich gut. Die Fahrzeuge konnte man hautnah erleben und selbst beim Start standen wir nur wenige (Zenti-)Meter von den Rennfahrzeugen entfernt, Absperrungen gab es keine. Das hatten wir so nicht erwartet. In Deutschland dürfte so eine Veranstaltung undenkbar sein. Die World of Speed wurden in 2011 zum 25. mal von der Utah Salt Flat Association ausgetragen. Leider stand die Veranstaltung zu Beginn unter keinem guten Stern. Bei unserem ersten Besuch wurden die Rennen abgebrochen. Den genauen Grund konnten wir erst später feststellen, Lee Carl Burkey verstarb am 15.09. auf der World of Speed. Aus Rücksicht wurden für diesen Tag keine Geschwindigkeitsrennen durchgeführt.


Einzig und allein zählt hier die Geschwindigkeit. Das erste Rennen 1896 wurde noch mit Fahrrädern durchgeführt. 1914 folgte die erste Motorrally. Teddy Tetzlaff beschleunigte mit seinem Blitzen-Benz auf 228 km/h. 1935 stellte Sir Malcom Campell mit 484 km/h in seinem Blue Bird einen Kolbenmotor-Rekord auf und am 23.10.1970 erzielte Gary Gabelich mit dem Raketenauto "The Blue Flame" mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 1001,66 km/h (Durchschnitt beider Richtungen: (617,601 mph + 627,207 mph) : 2 = 622,404 mph) einen neuen Weltrekord auf, den er über 13 Jahre hielt. Die Blaue Flamme steht übrigens im Technik-Museum Sinsheim (Deutschland).

Erst am 4. Oktober 1983 gelang dem Engländer Richard Noble ein neuer Rekord. Mit dem düsengetriebenen „Thrust 2” schaffte er in der Wüste von Black Rock in Nevada eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1019,44 km/h. Am 15. Oktober 1997 erreichte Andy Green mit der von Richard Noble entwickelten „Thrust SSC”, einem von zwei Phantom-Düsentriebwerken angetriebenen Monster, die sagenhafte Rekordgeschwindigkeit von 1227,7 km/h - schneller als Schallgeschwindigkeit! Seit 1949 finden jährlich Geschwindigkeitswettbewerbe auf den Bonneville Salt Flats statt.
Aber nicht nur, dass Geschwindigkeitsrekorde gefahren werden, den Veranstaltern und Fahrern liegt auch der Naturerhalt am Herzen. Das Logo "Save the Salt" konnten wir immer deutlich ausmachen. Die Bonneville Salt Flats werden seit geraumer Zeit massiv durch Kalibergbau verändert. Dieser erfolgt durch die kontinuierliche Entnahme von Salzsole. Um die Salt Flats vor der Zerstörung zu schützen und so auch den Speedway zu retten, hat sich eine Koalition gebildet die sich die Rettung der Salzflächen als Ziel gesetzt hat.
Ein weiteres Reiseargument ist die Einsamkeit und Schönheit der Bonneville Salt Flats. Für Naturfotografen ein MUSS! Die Bonneville Salt Flats gehören für uns neben dem Salar de Uyuni in Bolivien zu den strahlend schönsten Salzflächen, die wir bisher gesehen haben.

Aber Bilder sagen mehr als Worte:

 

Links:

  • http://www.saltflats.com/WOS_2011.htm
  • http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige.jsp?id=29695
  • http://sinsheim.technik-museum.de/de/de/blue-flame
  • http://www.savethesalt.org/Save_the_Salt/Save_the_Salt!.html

 

 

2011.08.26.-28. 10. Lanz Bulldog Schlepper-Treffen und 8. Classic Enduro Rennen in Wersdorf / Thüringen

Bei Sonne kann jeder. Beim Ausflug der Freunde historischer Nutzfahrzeuge Bühlau war uns leider das schöne Wetter der vorhergehenden Tage nicht holt. So daß die Besichtigung unter Regen stattfand. Jedoch tat das der sehr guten Stimmung und Organisation keinen Abbruch. Die Besichtigung des Wersdorfer Lanz Bulldogtreffen wird somit in ewiger Erinnerung bleiben, auch wenn Sandalen und T-Shirt Bekleidung nicht die richtige Wahl war. Einen Temperatursturz von 30 auf 15 Grad konnte man nicht erahnen. Regenjacke und Gummistiefel waren die richtige Kleiderwahl.

Man könnte nun meinen daß, das von der Familie Reinhard Hüttig veranstaltete 10. Treffen an diesem Tag nicht besucht worden wäre, aber weit gefehlt. Die Zufahrtsstraßen waren auf Grund des Besucheransturmes verstopft und zeigte, daß das bestens organisierte Schleppertreffen zu einem Zuschauermagneten geworden ist. So überrascht ebenso nicht, daß ein neuer Teilnehmerrekord mit 400 eingetragenen Teilnehmern zu verzeichnen war und das Veranstaltungsgelände sehr gut gefüllt war. Nur leider waren die Wege durch den Regen aufgeweicht und zum Schlamm mutiert. Dadurch konnte die Schlepper-Präsentation dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Eine der weitesten Anreisen auf eigener Achse vollbrachte ein Schlepper aus Bayern mit 600 km.

Für das Traktorherz war so ziemlich alles am Start was man so kennt, angefangen von Deutz, Eicher, Fahr, Fendt, Hanomag, IFA, Lanz, MAN, Massey-Ferguson, MIAG, Normag, Pampa,  Porsche und Ursus. Aufgeführt müssen natürlich die Ost-Traktoren wie Aktivist, Belarus, Brockenhexe, Dutra, Kiroverts K 700 A, RS 01, RS 04, RS 09, Famulus, Zetor und ZT 300-323 ebenso werden, da die meisten Besucher sich an Ihre vergangene Arbeitstätigkeit oder Kindheit erinnerten.

Für das leibliche Wohl war auch ausreichend gesorgt. Das Bierzelt war natürlich bei diesem Wetter gut gefüllt und das Catering des Gasthauses "Zur Erholung" konnte man sich bei einem Apoldaer munden lassen. Trocknen Fußes konnte man das sehr schön gestaltete Museum der Familie Hüttig besuchen. Beim Rundgang durch die Geschichte wurden Erinnerungen wach und so manch junger Besucher konnte nicht alle Ausstellungsstücke einordnen und fragte die Älteren um Rat.

Ganz nebenbei oder nebenan konnte auch das Treiben des 8. Classic Enduro-Rennen in Wersdorf betrachtet werden. Mit 177 genannten Teilnehmern konnte auch bei widrigen Wetterverhältnissen ein neuer Rekord gebrochen werden. Die meisten Teilnehmer hatten auch Spaß an der Veranstaltung. Die Motorräder (BMW, Hercules, Jawa, Kawasaki, KTM, Maico, MZ, SWM, Simson, Suzuki u.a.) samt Fahrer konnten sich farblich dem Erdsport anpassen. Sicherlich war auch das Fahren eine Meisterleistung. Die Zuschauer stellten sich jedoch die Frage: Wo ist die Abenddusche zu finden?

Da das Lanz Bulldog Treffen in Wersdorf alle zwei Jahre stattfindet, sollte man sich dieses Treffen für 2013 in seinem Kalender dick vormerken. Ein Besuch lohnt sich allemal.

 

Lanz Bulldogs der Fam. Reinhard Hüttig Kiroverts K 700 Lanz Bulldog beim Pflügen Porsche Schlepper Dutra Familie Reinhard Hüttig

 

2011.12.01 Dresdner Aussichten - Schwebebahn Dresden-Loschwitz mit Blick auf das Blaue Wunder


Eine unvergessliche Fahrt und Blick mit der Dresdner Schwebebahn sollte zum Standardprogramm für einen Dresden Besuch gehören. Direkt neben dem "Blauen Wunder" östlich des Körnerplatz befindet sich die Talstation. Die Schwebebahn wurde in nur zwei Jahren gebaut (1898-1900) und am 06. Mai 1901 eröffnet. Damit ist Sie die Älteste auf der Welt und sie fährt heute noch! 5 Minuten oder 274 Meter dauert die Fahrt bis man die Bergstation auf der Loschwitzhöhe erreicht. Auf dieser befindet sich die Fördermaschine, Ausstellung und Aussichtsturm. Den Blick vom Aussichtsturm kann ich wärmstens empfehlen. Der Blick auf das nun angestrahlte blaue Wunder am Abend ist einer der schönsten Plätze außerhalb der historischen Innenstadt. Der Besichtigungsturm ist kostenlos und auch für Fotografen ein lohnenswertes Ziel !

 


Die Fahrzeiten können nachgelesen werden unter dresdner-bergbahnen-Fahrzeiten (Stand 01.12.2011: 10.00-17.00 Uhr Abfahrt aller 15 Minuten, nach 18.00 Uhr stündlich) und die Preisübersicht ist  aufrufbar unter dresdner-bergbahnen-Preise (Stand 01.12.2011: Berg- und Talfahrt 4,00 €).


Interessante Links:
Dresdner-Bergbahnen
Wikipedia Schwebebahn Dresden

 

21.Stolpener Oldtimertreffen der IG Oldtimer Stolpen am 06.08.2011


Das 21. Oldtimertreffen in Stolpen fand dieses Jahr unter einen besseren (Wetter-)Stern statt. Der Wetterbericht prophezeite zwar kein gutes Wetter, aber es kam anders als gedacht.
Im Gegensatz zum Vorjahr, wo das 20. Jubiläumstreffen förmlich ins Wasser fiel, schien dieses Jahr die Sonne. Auch die Baustelle konnte die Oldtimerfreunde aus nah und fern nicht abhalten,
sich wie jedes Jahr auf dem historischen Marktplatz zu treffen. Besonders gefreut haben mich wieder die vielen Motorräder wie AWO Touren und Sport, EMW R35, NSU, Zündapp, Jawa, CZ, MZ, Neander und auch bei den Autos waren wieder die Marken Trabant, Wartburg Skoda, VW, IFA F8 und F9 u.a. vertreten. Besondere Highlights waren für mich zwei alte EMW 340 und ein Tatra T2 603. Diese sind mittlerweile nur noch sehr selten zu sehen. Unser Junior durfte dann auch noch in einem Skoda Felicia Cabrio 450 Platz nehmen. Stolz wie Oskar wurde auch der Markt gleich darüber informiert, denn die Hupe war schnell gefunden.
Für die meisten Teilnehmer ging dann die Ausfahrt nach Hoyerswerda. Bei der Rückfahrt wurden noch die Motorradfreunde Wilschdorf besucht, die 10 Jahre Motorradfreunde Wilschdorf in der Sandgrube am Weinberg an diesem Wochenende feierten.

 
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