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11. ADAC Classic Geländefahrt "Rund um die MZ-Stadt Zschopau" des MSC MZ Zschopau e.V. am 25.06.2011

Zum ersten Mal habe ich an der ADAC Enduro-Classic "Rund um die MZ-Stadt Zschopau" des MSC MZ Zschopau e.V. als Besucher teilgenommen. In 3 Runden wurden 144km zurückgelegt. Zusammengesetzt wurde das Handicap aus Alter des Fahrers und Alter der Maschine. Eine Klassenenteilung erfolgte nach Hubraum und Baujahr des Motorrades. Ältestes Motorrad war die BMW R26 GS von Winfried Lepple, der zweitältester Teilnehmer mit 75 Jahren war. Die BMW´s scheinen Ihre Fahrer alt werden zulassen ;-), denn mit 78 war Heribert Scheck auf seiner BMW GS 800 ältester Teilnehmer. Zwei Boxer-BMW waren durch Ihre Masse und ihren Sound auffällige Kräder der Veranstaltung. Mit Startnummer 952 war Anna-Lena Schley (21 Jahre) die jüngste gemeldete Teilnehmerin.
Ja richtig gelesen - Teilnehmerin, an der von Männern dominierten Veranstaltung nahmen auch zwei Frauen teil, die sich wacker geschlagen und meinen größten Respekt erworben haben. Größtes Besucherinteresse galt natürlich den MZ´s. Der Heimvorteil war nicht zu verachten und so schrieben sich die legendären Maschinen von MZ und ihre Fahrer wieder in die Siegerlisten ein. Aber auch Maico, Hercules, Sachs, Husqvarna, KTM, Yamaha, DKW, Simson Jawa, Fantic und SWM, um nur einige aufzuzählen, waren am Start. Besonders haben mir die Motorräder von Jens Müller auf MZ ETS G250 Baujahr 1968 Startnummer 161 (Dritter in der Kategorie C4) bzw. Rene Nawrath Startnummer 24 auf einer AWO GS 350 Bj. 1958 imponiert.
Unumstrittener Star war natürlich die "Nummer" 900 - Harald Sturm. Die MZ-Enduro Koryphäe ließ es richtig krachen und selbst ein Enduro-Laie wie ich bemerkte, dass sein Fahrstil äußerst professionell war. Mittlerweile ist er zu KTM gewechselt und ist Vertragshändler. Dem Endurosport ist er treu geblieben im eigenen KTM-Team-Sturm. Hier noch ein Auszug seiner Erfolge von seiner Webseite: Harald Sturm begann seine aktive Laufbahn 1974. Im gleichen Jahr wurde er DDR-Juniorenmeister in der damaligen 250cm³-Ausweisklasse. Ein Jahr später folgte die Berufung in die Werksmannschaft von MZ und die Teilnahme an Europameisterschaftsläufen. Im gleichen Jahr nahm er bei den Six Days als Einzelstarter teil und wurde DDR-Vizemeister. Als Mitglied des Six-Days-Trophy-Teams wurde er 1976 Dritter, 1977 und 1978 jeweils Zweiter. Den DDR-Meistertitel errang er erstmalig 1978, was er 1980, 1981 und 1985 wiederholte. Bei den Europameisterschaften wurde er 1979 bis 1981 Zweiter und 1982 Dritter. In den Jahren 1983 bis 1986 wurde er Enduro-Europameister in der 250 cm³-Klasse. 1987 war er Mitglied der siegreichen DDR-Six-Days-Trophy-Mannschaft. 1990 wechselte er von MZ zu KTM. Bis 1995 fuhr er noch nationale Meisterschaftsläufe, widmete sich danach nur noch dem Betrieb seines Zweiradgeschäftes das sich seit 2009 in den ehemaligen Räumen des MZ-Werkes befindet.
Natürlich nahmen weitere "MZ-Größen" als Fahrer, Gäste bzw. Zuschauer an der Veranstaltung teil. Auch die große Zuschauerteilnahme zeigt noch die regionale Verbundenheit und Geschichte
der Marke MZ bzw, des Zweiradsports, denn auch die Firma DKW bestimmte die Geschichte von Zschopau maßgeblich.
Wer noch weitere Oltdimer aus der Gegend besichtigen möchte, dem sei das Motoradmuseum auf Burg Augustusburg und das Horch-Museum in Zwickau empfohlen.
Mit Sicherheit war das nicht mein letzter Besuch der Enduro-Classics in Zschopau (ein Entritt war übrigens für die Veranstaltung nicht fällig!!). Wer sich für die Veranstaltung interessiert, wird hier fündig: http://www.msc-mz.de/index.php?option=com_content&task=view&id=43&Itemid=75 und die Siegerlisten kann man hier einsehen: http://www.classic-enduro-zschopau.de/ .

Harald sturm im Einsatz

 
2011.06.21 Dresdner Kamerageschichten

Dresdner Kamerageschichten

Dazu wollte ich schon immer mal was schreiben. Nicht nur das ich gern fotografiere, nein mich interessiert auch die regionale Fotogeschichte. Und man mag es kaum glauben Dresden (und Umgebung) war einst die Kamerahochburg. Angefangen hat es mit Kamerapionieren wie Emil Wünsche, Richard Hüttig und Heinrich Ernemann. Wobei Emil Wünsche vermutlich aus meinen Heimatort Helmsdorf stammt und demnach wohl einer der bedeutendsten Bürger unseres Ortes war. Er machte aus einen kleinen Geschäft das Unternehmen Emil Wünsche. Direkte Konkurrenz erhielt er von Heinrich Ernemann. Diese beiden Firmen trieben sich was die Kameraentwicklung angeht immer weiter an und waren bald Marktführer. Die Weltwirtschaftskrise und der Einfluß der Firma Carl Zeiss auf die Fotoindustrie zwangen die (Dresdner) Firmen zu weiteren Fusionen. Als erstes die ICA AG später die Firma Zeiss Ikon AG. Hier fusionierten die Firmen (Ica AG u.a. Hüttig, Krügener, Wünsche und Palmos) und Ernemann, Goerz, Contessa-Nettel. Die erste einäugige Kleinbild Spiegelreflexkamera wurde in Dresden erfunden. Wesentlichen Anteil an der Entwicklung hatte Karl Nüchterlein. Nach dem Krieg ging es auch weiter mit der Kameraentwicklung. Trotz Kriegszerstörungen und Abbau der Betriebsanlagen konnte noch einmal an die große Glanzzeit angeknüpft werden, jedoch drängten im Laufe der Zeit die japanischen Konkurrenten auf den Weltmarkt. Die meisten Kameras in der DDR wurden in und um Dresden hergestellt. So stammten u.a. die Praktica, Exakta, Exa, Altix, Balda, Belca, Certo, Beirette, Mentor, Penti, Pouva und Welta aus sächsischer Produktion. Nach der Wende gab es fast für alle Firmen keine Überlebens-chance und so bleibt nur die Geschichte. Ein Blick in die Kamera-Geschichte kann man in den Technischen Sammlungen Dresden Junghansstr. 1-3 erleben. Die Ausstellung ist auch für Kinder sehr interessant, da hier Phänomene aus Mechanik, Optik, Akustik, Wärme und Elektrizität entdeckt werden können.

 

Beirette SL 100N VEB Kamerawerke Freital

Tipp: Am Freitag (außer feiertags) ist der Besuch von 12:00 bis 17:00 Uhr sogar kostenlos. Wer noch mehr über die Geschichte der Dresdner Kameraindustrie erfahren möchte, der sollte sich in folgenden Büchern „Spiegelreflexkameras aus Dresden“ von Richard Hummel (vergriffen), „Geschichte der Dresdner Fotoindustrie“ von Herbert Blumtritt, „Kameras um Dresden herum“ von Günther Kadlubek und Wolfgang Beier bzw. „Der VEB Pentacon Dresden" von Gerhard Jehmlich belesen, oder die ausführlich gestalteten Seiten von Michael Sorms www.dresdner-kameras.de und Mike Otto www.praktica-collector.de anschauen. Nicht nur das die Dresdner gute Kameras bauten, nein es gab auch gute Fotografen. Die Motive lagen ja förmlich vor der Haustür. Dresden und das Elbsandsteingebirge luden dazu ein. Einer der ersten und wohl bekanntesten war Hermann Krone (1827-1916). Seine Bilder gehörten zu den ersten Landschaftsbilder aus der Sächsischen Schweiz. Die lateinische Inschrift "Hermann Krone zeichnete hier als erster mit Licht" an der Basteibrücke aus dem Jahre 1834 erinnert noch heute an ihm. Seine Werke, die immer wieder kopiert worden sind, können im Buch "Erste photographische Landschaftstour" nachgeschlagen werden. Zu sehen ist auch die Wandlung der Sächsischen Schweiz und auch bereits die hervorragende Abbildungsleistung der Kameras um die Jahrhundertwende. Hermann Krone verwendete für seine Aufnahmen Ernemann-Kameras und gründete das Historische Lehrmuseum für Photographie in Dresden. 1895 wurde ihm der Professorentitel verliehen, damit wurde seiner Lehrtätigkeit Rechnung getragen. Am 27.09.1916 starb Hermann Krone in Laubegast bei Dresden. Das Grab auf dem Trinitatisfriedhof ist nicht mehr erhalten. Weitere bekannte sächsische Fotografen sind u.a Walter Hahn (1889 - 1969), Willy Pritsche (1911 - 1997), Rudolf Seifert (1910-1993), Karl Däweritz (geb. 1935), Heinz Lothar Stutte (geb. 1937), Frank Richter (geb. 1945), Bernd Grundmann und Helmut Schulze um nur einige zu benennen.

Links: http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/red4/landschafts-fotografie/fotografen/

Bücher: Dietrich Hasse und Heinz Lothar Stutte "Felsenheimat Elbsandsteingebirge Sächsisch-Böhmische Schweiz"; Karl Däweritz „Klettern im sächsischen Fels“ und Sieghard Liebe Lothar Kempe „Sächsische Schweiz“ und Norbert Rosing „Wildes Sachsen“.

 
2011.05.16 13. Internationale Fürstenfelder Naturfototage  E-Mail

Die 13. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage sind Geschichte. Dennoch werden sie für mich ewig in Erinnerung bleiben. Mit ein wenig Stolz konnte ich mich in diesem Jahr zu den Gewinnern zählen. Die angenehme und lockere Atmosphäre hat mich besonders erfreut, da ich nicht so gern im Rampenlicht stehe.
Dass die Glanzlichter als größter deutscher Naturfotowettbewerb gelten ist zum großen Teil Mara Fuhrmann zu verdanken. Ihr großes Engagament war jederzeit auf den Naturfototagen zu spüren.
Aber es gab nicht nur etwas zu gewinnen. Seminare, Fotoworkshops, Multivisionsvorträge, Greifvogelshow und ein großer Fotomarkt lockten die Fotoamateure und Profis aus ganz Europa an. Die Veranstaltung wächst von Jahr zu Jahr. Natürlich waren alle namhaften Kameramarken vertreten und so konnte gleich die eigene Kamera durch den Servicedienst begutachtet und mit den neuesten Objektiven zum Testen (und Kaufen) bestückt werden. Ganz vorbei sind die Naturfototage dann doch noch nicht. Die Preisträger wurden im Buch "Glanzlichter 2011" verewigt und die ausgestellten Bilder gehen auf Wanderschaft. Die Austellungstermine sind unter http://www.glanzlichter.com/Ausstellungen.cfm einsehbar. Besonders gefreut haben wir uns, dass wir die Tage mit Isa und Steffen, Christian und Ilka (?) alias Kahen verbringen konnten und sehr viel Spaß dabei hatten. Imponiert haben mir die Bilder von Heike Odermatt, Andrew George, Juan Carlos Munoz und Francisco Mingorance Gutierrez um nur einige zu nennen.

 

 
2011.04.03 Glanzlichter 2011  E-Mail

Der größte deutsche Fotowettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie 2011“ ist entschieden und für mich wurde ein Traum wahr. Die Kategorie „Coastlines – Landschaftsbilder von den Küsten der Welt“ passte gut zu unserem Urlaub im Herbst 2011 und so reichte ich mein Lieblingsbild aus diesem Urlaub ein. Ich traute meinen Augen kam, als ich dann am 17.02.2011 eine E-Mail erhielt und mein Bild tatsächlich als Highlight ausgezeichnet wurde. Klar, dass ich gleich mit meiner Frau und unserem kleinen Sohn darauf angestoßen habe – mit Kindersekt natürlich! Fotografie gehört zu meinen großen Leidenschaften und diese Auszeichnung ist für mich Freude und gleichzeitig Ansporn neue Perspektiven zu erschließen. In diesem Jahr wurde mit 15.053 Bildern von 1.046 Fotografen ein neuer Rekord aufgestellt. Zur Auswahl standen 8 Kategorien, in denen jeweils ein Siegerbild und 9 Highlights gewählt worden. Die Glanzlichter 2011 sind nun im Internet unter www.glanzlichter.com veröffentlicht.

 


Update: Einen Artikel in unseren lokalen Presse habe ich auch erhalten: Artikel Sächsische Zeitung vom 31.05.2011


STOLPEN

Werke von Stolpener Fotograf prämiert

Im Rahmen der Internationalen Naturfototage wurde Dirk Ehrentraut aus Stolpen ausgezeichnet. Seine Fotos in der Kategorie Kunst in der Natur bzw. Küsten der Welt wurden von der Jury in die Top 10 gewählt und als Highlights geehrt. Die Siegerbilder werden nun in einer Wanderausstellung an verschiedenen Stationen in Deutschland zu sehen sein. Darüber hinaus ist das Buch „Glanzlichter 2011“ mit allen ausgezeichneten Bildern erhältlich. (SZ/aw)


 

 
2011.02.06 Youtube-Tip "Where the Hell are Matt (Harding)" | Drucken |  E-Mail
Sonntag, den 30. Januar 2011 um 18:06 Uhr

Für uns eines der besten Videos, die die Lust auf das Reisen wecken. Matt gelingt es mit seinen Videos die verschiedenen Kulturen zu vereinen. Für mich ist er ein echter Botschafter zur Völkerverständigung :-) Angefangen hat alles mit einem Video im Jahre 2005. Nachdem die Reisekasse leer war und er sein Reisevideo veröffentlichte, hat er einen Sponsor gefunden, der seine nächste Reise von Seattle aus finanzierte - ein Traum (siehe Clip). Mittlerweile ist er unter die Buchautoren gegangen, 2009 erschien sein Buch "Where The Hell Is Matt – Dancing Badly Around the World".


 

Matt is Back!

Wieder ist es Matt gelungen eins drauf zu setzen. Ärgerlich, er war auch in Dresden...

 
2011.01.29 Urlaubseindrücke 2010 | Drucken |  E-Mail
Samstag, den 29. Januar 2011 um 14:28 Uhr

so endlich, die ersten Bildeindrücke unserer Nordwest USA Reise (Washington, Oregon und Kalifornien) bzw. unseres Kurzurlaub an der Ostsee sind eingestellt.

Besonders hat es uns die Pazifikküste, die Columbia Gorge und die Painted Hills angetan. Ein besonderes Ereignis während unseres Urlaubes, war der zweite Geburtstag unseres Sohnes. Der Ostseeurlaub war geprägt vom Brückenbesuchen. Die Ostseebrücken Heringsdorf, Ahlbeck und Sellin sind einfach zu schön, um diese nicht auch fotografisch festzuhalten.

 

 
2010.09.14 Fotoalbum "Sachsen" | Drucken |  E-Mail
Dienstag, den 14. September 2010 um 15:19 Uhr

im Fotoalbum Ordner "Sachsen" könnt Ihr neue Bilder aus der Sächsischen Schweiz sehen.

Schaut doch mal rein:

Fotoalbum "Sachsen".

Die Ausblicke an der Basteibrücke und Schrammsteinaussicht haben mich diesmal angezogen, auch die Brosinnadel in der Hinteren Sächsischen Schweiz musste herhalten. Das Wetter war bei meinen Ausflügen gut, so konnte ich einige Stimmungen einfangen. Also das Elbsandsteingebirge ist auf jeden Fall eine "Fotoreise" wert. Inspiriert hat mich besonders, daß nun leider sehr selten gewordene Buch von Dietrich Hasse und Heinz Lothar Stutte "Felsenheimat Elbsandsteingebirge Sächsisch-Böhmische Schweiz". Hier auch noch ein guter Link - Fotografen der Sächsischen Schweiz.

 
2010.09.01 "Ahnenforschung" | Drucken |  E-Mail
Mittwoch, den 01. September 2010 um 00:00 Uhr

wie ihr sicher wisst, interessiere ich mich sehr für die Geschichte unserer Familie. Die Infos, die ich bisher gesammelt habe, stehen nun auch auf meiner Internetseite zur Verfügung. Diese familiären Daten sind bewusst nicht für jedermann zugänglich. Wer Interesse hat, kann gern die Zugangsdaten bei mir erfragen. Bei künftigen Änderungen und Ergänzungen, Korrekturen bzw. Erweiterungen (Daten, Fotos und weitere Infos) wäre ich für einen schriftlichen Hinweis dankbar.

Ahnenforschung Familie Ehrentraut

 

 
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