The News

2012.07.18 Portfolio Stolpen und Veranstaltungstipp Stolpen

 

Ein paar Bilder habe ich ergänzt und möchte die Gelegenheit nutzen auf ein paar Termine hinzuweisen:

21./22.07. Burg-Hoffest
Burg Stolpen, Tel. 035973 234-10
www.burg-stolpen.de

MDR dreht beim Stolpener Burghoffest
Wie die Stolpener ihre Burg belagern, wird im MDR zu sehen sein. Am Sonnabend, dem 21. Juli berichtet der Sender von 16 bis 16.30Uhr live vom Burghoffest. Wiederholt wird die Sendung dann am Montag, 10.48 Uhr.

04.08. 07:00 bis 10:30 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr

22. Oldtimertreffen
Marktplatz
Besichtigung der Fahrzeuge und "Benzingespräche" kostenfrei! 
IG Oldtimer e. V.
Herr Norbert Maidusch, Tel. 035975 80746

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Konzert mit der Rockband CITY
Karten VVK: 19,50 € Stehplatz, 24,90 € Sitzplatz
Karten AK:   26,00 € Stehplatz, 30,00 € Sitzplatz

09.09. Tag des offenen Denkmals
8. Aktion Stolp(n)er Steine, geöffnete Keller, Höfe
und Terrassen
Selbständige Exkursionen durch Basaltgewölbekeller und andere Objekte
Herr Dr. Thomas Scholle, Tel. 035973 29261
www.burg-stolpen.de / http://www.tag-des-offenen-denkmals.de / www.geologie-stolpen.de / www.denkmalschutz.de

15./16.09. Helmsdorfer Kirmes
Kirmestanz, Bauernmarkt, traditionelle bäuerliche Schauvorführungen, Fotoausstellung
Dorf- und Heimatverein Helmsdorf e. V.
Herr Gerd Mehnert, Tel. 035973 25628
www.dorfverein.de

Zur Kirmes werde ich noch eine interessante Meldung machen :-).

 

 

 

 

2012.06.28 12. ADAC Classic Geländefahrt "Rund um die MZ-Stadt Zschopau" des MSC MZ Zschopau e.V. am 23.06.2012

Eigentlich hätte alles gepasst. Die Strecke und das Wetter sollten auch in diesem Jahr wieder mitspielen und unter den Teilnehmer wie auch unter den Zuschauern war die Vorfreude groß. Selbst König Fussball (EM-Viertelfinalspiel zwischen Deutschland und Griechenland) steigerte eher die Stimmung. Pünktlich 9:00 Uhr wurde der Start zur 12. Classic Geländefahrt "Rund um Zschopau" vollzogen. Zuvor wurde noch ein Traditionsstart mit Teilnehmern der legendären Six Days vollzogen - ein Publikumsmagnet. Die besten Fotoplätze waren längst vergeben. Auch ein Prototyp der ZPmoto die ZPsport 449 war am Start und sollte ihre erste Jungfernfahrt machen. Der Parc Ferme leerte sich mehr und mehr und die Teilnehmer gingen endlich raus auf die Strecke. Doch plötzlich stockte die Fahrzeugentnahme und ein großer Teil der Geländemaschinen wurden wieder in den Parc Ferme zurückgeschoben. Die ersten Gerüchte kamen auf. Erst wurde das Rennen unterbrochen und dann (meiner Meinung nach richtigerweise) abgebrochen. Ein 72-jähriger, routinierter Geländefahrer hatte auf einem geraden Feldweg in Krumhermersdorf einen Herzinfarkt erlitten und war trotz sofort eingeleiteter Reanimation, zunächst durch Fahrer und dann den Notarzt, noch vor Ort verstorben. Diesmal stand die Classic Geländefahrt unter keinen guten Stern und die sportlichen Leistungen z.B. eines Harald Sturm traten in den Hintergrund. Nun gilt - auf ein Neues in 2013.

 

Flower Power

Zur nächsten Reise ist es noch etwas hin. Was macht man da? Die Flower Power hat mir schon immer gefallen. Also hab ich mir die Kamera geschnappt und bin auf Blumen-Jagd gegangen. Auch diese Art der Fotografie ist einem ständigen Lernprozess ausgesetzt. Besonders gefallen mir die Blumen-Motive von Sandra Bartocha. Ihre Bilder finde ich sehr kunstvoll gestaltet. Ich hoffe Euch gefallen die Bilder und Ihr bekommt auch Lust, das ein oder andere Blumefoto zu machen.

Einen Vorteil hat das Ganze auch noch. Blumenfotos gibt es gratis und  direkt vor der Haustür.

 

 

terra mineralia - Die Ausstellung der TU Bergakademie Freiberg



Mit 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten ist die terra mineralia die größte Mineralienschau in Deutschland. Die mineralogische Weltreise erreicht jeden Kontinent unserer Erde und fasziniert den Besucher.
Mit Amerika "Reise ins Licht", Asien und Australien "Gullivers Reisen", Afrika "Zeitreise" und Eurasien "Reise zum Ursprung" geht man auf Endeckerjagt.

Die Farbenpracht der ausgestellten Stücke begeistert schnell den Besucher. Die geplante Besuchszeit sollte großzügig gewählt werden! Ob schwefelgelb, rubinrot, malachitgrün, saphirblau, smaragdgrün, silberschwarz bzw. azurblau alles an leuchtenden Farben ist vertreten. Wohl eine der ersten Systematisierungen erfolgte auf Grundlage der Farbe. Braunit, Braunbleierz, Rotgültigerz, Rotbleierz, Rotkupfererz,
Roteisenstein, Rotzinkerz, Gelbbleierz, Grünbleierz, Kupferindig, Weißbleierz, Weißnickelkies u.a. zählen heute noch zu den verbindlichen

Mineralbezeichnungen. Dabei werden die Minerale unterschieden nach ideochromatisch (Eigenfarbigkeit), allochtomatisch (Fremdfarbigkeit) bzw. pseudochromatisch (Scheinfarben). Ein besondere Darstellung der Leuchterscheinung bei UV-Licht (Fluoreszens) und das Nachleuchten (Phoshoreszenz) wird am Ende der Amerika-Kollektion dargestellt. Der abgedunkelte Raum "Reise ins Licht" sollte auf jeden Fall auf dem Programm stehen.

Natürlich wurde die Mineraliensammlung nicht an einen Tag aufgebaut. Seit über sechs Jahrzehnten wird die Sammlung nun schon erweitert. Hier ist auch Erika Pohl-Ströher (Kosmetikfirma Wella) zu nennen. Ihre aus etwa 80.000 Exemplaren bestehende wertvolle Mineraliensammlung, brachte sie 2004 in die Pohl-Ströher Mineralienstiftung ein, um so ihren Bestand, eine wissenschaftliche Betreuung und ein öffentlichen
Zugang zu gewährleisten. Als Dauerleihgabe wurde sie der TU Bergakademie Freiberg zur Verfügung gestellt. Nach der Sanierung von Schloss Freudenstein werden seit dem 20. Oktober 2008 die schönsten Exponate in der Ausstellung präsentiert.

Der Höhepunkt der terra mineralia ist für mich die Schatzkammer. Die größten und prächtigsten Mineralstufen stehen hier und sind die Krönung der Ausstellung. Auf 4 Räume verteilt werden die Schätze ausgestellt, im Raum 1 u.a. ein Elbait aus Afghanistan und aus Brasilien ein auf Amethyst gewachsener Calcit. Im Raum 2 Edelsteinminerale aus Asien, Australien und Südamerika. Raum 3, die ehemalige Schlossküche (rußgeschwärztes Renaissancegewölbe), zeigt 15 der schönsten und größten Stufen u.a. Apopyllit, Stilbit, Quarz, Calcit, Aquamarin und Kupfer. Ein sehr beliebtes Fotomotiv ist die Malachit-Vitrine. (Die Frage warum, werden Sie nach Ihrem Besuch beantworten können!) Im Raum 4 werden "vom Himmel gefallene" Eisen-, Stein-, und Steineisenmeteoriten gezeigt.

Wer die terra mineralia besuchen möchte, hier noch ein paar Informationen:

TU Bergakademie Freiberg
terra mineralia
Schloss Freudenstein
Schloßplatz 4
09599 Freiberg

Öffnungszeiten
Mo - Fr 9.00-17.00 Uhr
Sa - So 9.00-18.00 Uhr
Schließtage zu beachten, nähere Informationen auf der Webseite.

Dauer des Rundganges ist mit 2-3 Stunden zu veranschlagen.


Preise
Tageskarte 8,00 EUR
ermäßigt 4,00 EUR (Schüler, Studenten, Azubis, Schwerbehinderte und Hartz4-Empfänger nach Vorlage)
Eintritt frei für Vorschulkinder, Inhaber Familienpass des Freistaates Sachsen u.a.
Fotogebühr 3,00 EUR

www.terra-mineralia.de

 

 

2012.03.21 Es ist wieder Märzenbecher-Zeit im Polenztal!

 

Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen und verbrachten den sonnigen Nachmittag im Polenztal. Tausende Märzenbecher bilden einen großen Blütenteppich an den Ufern der Polenz. Dieses Naturschauspiel zieht am Wochenende regelmäßig viele Besucher an, umso mehr genossen wir heute die Ruhe hier. Das Auto stellten wir auf dem extra eingerichteten Parkplatz oberhalb der Bockmühle ab und so waren wir in wenigen Minuten an der Märzenbecherwiese. Das heißt, ich war in wenigen Minuten dort. Unser Sohn interessierte sich erwartungsgemäß nicht ganz so sehr für die Blütenpracht sondern war vielmehr fasziniert vom Wasser, so dass der Weg für meine Frau bis zu den Märzenbechern doch deutlich länger dauerte.

Märzenbecher (auch Frühlingsknotenblume) gehören zu den geschützten Arten. Die duftenden, glockenförmigen Blüten hängen meist einzeln am Pflanzenstiel. Sie sind weiß mit einem zarten gelblich-grünen Rand. Neben den Märzenbecherwiesen im Polenztal gibt es weitere größere Vorkommen im z.B. im Leipziger Auenwald und im Stadtforst Hameln. Die Touristinformationen der Stadt Stolpen und der Stadt Hohnstein betreiben für die Märzenbecherwiese einen Blog und halten Gäste und Einwohner mit aktuellen Informationen und Bildern auf dem Laufenden http://maerzenbechertagebuch.blogspot.de/

Hier findet sich eine kleine Karte mit Märzenbecherrundwegen http://www.hohnstein.de/downloads/117_Rundwege_Maerzenbecher.pdf und auch noch einguter Tipp: http://www.wandern-saechsische-schweiz.de/Brand_Maerzenbecherwiese.asp

 

 

 

 

2012.03.18 Devils Tower National Monument & Erstbesteigung Fritz Wiessner

 

Im vergriffenen Buch "Felsenheimat Elbsandsteingebirge" Seite 217 ist ein Bild vom Devils Tower abgebildet. Für den Fotografen ist der Berg ein Leckerbissen, da er förmlich aus der Landschaft herausragt und dies auch noch von fast allen Seiten. Also gut zum Abblichten für Sonnenaufgang-, Sonnenuntergang- und auch Mittagszeiten. Der Devils Tower liegt im US-Bundesstaat Wyoming am Rande der Bear Lo Mountains und der Black Hills. Mit einer Höhe von 265 Metern und einen Durchmesser von ca. 150 Metern gehört er nicht gerade zu den Riesen im Reich der Berge. Bereits am 24.09.1906 wurde das Gebiet durch Präsident Theodore Roosevelt als erstes National Monument unter Schutz gestellt und wird vom National Park Service verwaltet. Zu erreichen ist der Devils Tower über den Interstate 90 und dann über die Straßen #14/#24 oder #111/#24.

Als erkalteter Kern eines Vulkans (Volcanic Plug) und dem Erodieren des benachbarten weichen Gesteines, entstand der Devils Tower im Laufe der Zeit. Nachzuverfolgen ist dies im Visitor Center. Sehr schön zu sehen sind auch die Basaltsäulen, die uns natürlich an unsere Heimat erinnern (auch Stolpen ist bekannt für seinen Basalt). Sehr beliebt ist der Devils Tower bei Kletterern. Für den normalen Besucher bietet sich die 2 km lange Umrundung des Berges an. Jedes Jahr im August wird der Besucherrekord des Jahres erreicht, da dann die Biker, die die Sturgis Motorcycle Rally besuchen, zum Devils Tower fahren. Am Parkeingang heißt es Vorsicht, hier haben sich viele Prairie Dogs niedergelassen. Für die Beobachtung sollte man sich etwas Zeit lassen und nicht zu nah treten. Ein Pfiff und sie verschwinden in ihren Erdlöchern.

Filmruhm gelang dem Berg mit dem Film "Unheimliche Begegnung der dritten Art" aus dem Jahre 1977. Regie führte kein Geringerer als Steven Spielberg! Und auch die Deutschen oder besser ein Sachse hat an diesem Berg Geschichte geschrieben. Dem am 26.02.1900 in Dresden geborenen und im Jahre 1929 in die USA ausgewanderten Fritz Wiessner gelang 1937 die Erstbesteigung des Devils Tower.

 

2012.03.01 Metrologischer Frühlingsanfang - Bilder "Eiswelten" aus der Sächsischen Schweiz

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang (es gibt im übrigen noch den astronomischen und phänologischen Frühlingsanfang) ein paar Bilder "Eiswelten". Das Bild "Eiszapfen in der Gautschgrotte" konnte man letztmalig 1997 schiessen. 15 Jahre danach war es wieder soweit und der Eiszapfen reichte wieder bis zum Erdboden. Dies sprach sich natürlich herum und die Wanderlustigen wurden jedes Wochenende mehr. Rund um die Burgstadt Hohnstein waren dann die Parkplätze gut gefüllt. Das Interesse an Naturhighlights ist weiter ungebrochen...

Aber auch die Wasserfälle der Sächsischen Schweiz waren dieses Jahr wieder von ihrer schönsten (Eis-)Seite zu betrachten. Der Lichtenhainer Wasserfall wie auch der Beuthenfall waren besonders fotogen.

 

2012.01.29 R.SA 80er Show Das Photographie-Thema bei R.SA

 

In der moderierten Sendung von Christoph Schneider ist am 29.01. beim Sender R.SA  "Die 80er Show" das Thema "Photograhie" in der DDR.

Endlich hat meine Sammlung mal was gebracht und das Thema wird um die "Beiretten" des VEB Kamerafabrik Freital nicht umhin kommen. Um so mehr freute es mich, dass das Interesse meiner farbigen Sammlung beim Sender groß war. Micheal Sorms - einer der Spezialisten, wenn es um Dresdner Kameras geht - stellte den "Bild"-Kontakt her. Zitat: "Es geht um ein Foto, welches Sie von einer DDR-Kamera gemacht haben und welches ich gern in unserer R.SA-Facebookseite verlinken möchte."

Auf Michaels Internetseite www.dresdner-kameras.de möchte ich besonders verweisen, da Sie eine riesige Fundgrube für die Geschichte der Dresdner Kameras ist. Hinweisen möchte ich bei der farbigen Beiretten Sammlung, dass die Blaue und Schwarze sehr seltene Modelle sind und auf der Kamerarückseite gibt es einmal die Prägung "VEB Kamerafabrik Freital DDR" und "Carl Zeiss Jena".

 

Wer seine alten DDR Kameras mir verschenken möchte, dem stehe ich offen gegenüber :-) Kontaktaufnahme ist hier möglich.

 

Beirette SL 100N VEB Kamerawerke Freital

 

 

 

 

 

2012.02.11 Bonneville Salt Flats International Speedway World of Speed bei Wendover

Einen lang gehegten Traum konnten wir mit unserer Urlaubsreise 2011 nun endlich umsetzen. Inspiriert aus meiner Jugendzeit (in irgendeiner DDR-Zeitschrift habe ich die "Blaue Flame" - zur damaligen Zeit das schnellste Fahrzeug der Welt - gesehen) und den Film "Mit Herz und Hand" (Originaltitel "The World´s Fastest Indian") wollten wir das Natur- und Speedgefühl am  wohl bekanntesten Rekordsalzsee selbst erleben. Die Urlaubszeit wurde dem Rennzeitraum vom 13.09.-17.09. angepasst.

Die World of Speed ist mit der Speedweek einer der bedeutendsten Geschwindigkeitswettbewerbe in Wendover. An diesen Tagen ist der kleine Ort Wendover (ca. 1.500 Einwohner), welcher an der Staatengrenze Utah und Nevada liegt, nicht wieder zu erkennen. Zu unserem großen Erstaunen war der Eintritt frei! Es gab sogar ein kleines Programmheft und PIN´s gratis. Auch das Merchandising hielt sich sehr in Grenzen (keine riesige Fressmeile und Souvenirstände) und das gefiel uns außerordentlich gut. Die Fahrzeuge konnte man hautnah erleben und selbst beim Start standen wir nur wenige (Zenti-)Meter von den Rennfahrzeugen entfernt, Absperrungen gab es keine. Das hatten wir so nicht erwartet. In Deutschland dürfte so eine Veranstaltung undenkbar sein. Die World of Speed wurden in 2011 zum 25. mal von der Utah Salt Flat Association ausgetragen. Leider stand die Veranstaltung zu Beginn unter keinem guten Stern. Bei unserem ersten Besuch wurden die Rennen abgebrochen. Den genauen Grund konnten wir erst später feststellen, Lee Carl Burkey verstarb am 15.09. auf der World of Speed. Aus Rücksicht wurden für diesen Tag keine Geschwindigkeitsrennen durchgeführt.


Einzig und allein zählt hier die Geschwindigkeit. Das erste Rennen 1896 wurde noch mit Fahrrädern durchgeführt. 1914 folgte die erste Motorrally. Teddy Tetzlaff beschleunigte mit seinem Blitzen-Benz auf 228 km/h. 1935 stellte Sir Malcom Campell mit 484 km/h in seinem Blue Bird einen Kolbenmotor-Rekord auf und am 23.10.1970 erzielte Gary Gabelich mit dem Raketenauto "The Blue Flame" mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 1001,66 km/h (Durchschnitt beider Richtungen: (617,601 mph + 627,207 mph) : 2 = 622,404 mph) einen neuen Weltrekord auf, den er über 13 Jahre hielt. Die Blaue Flamme steht übrigens im Technik-Museum Sinsheim (Deutschland).

Erst am 4. Oktober 1983 gelang dem Engländer Richard Noble ein neuer Rekord. Mit dem düsengetriebenen „Thrust 2” schaffte er in der Wüste von Black Rock in Nevada eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1019,44 km/h. Am 15. Oktober 1997 erreichte Andy Green mit der von Richard Noble entwickelten „Thrust SSC”, einem von zwei Phantom-Düsentriebwerken angetriebenen Monster, die sagenhafte Rekordgeschwindigkeit von 1227,7 km/h - schneller als Schallgeschwindigkeit! Seit 1949 finden jährlich Geschwindigkeitswettbewerbe auf den Bonneville Salt Flats statt.
Aber nicht nur, dass Geschwindigkeitsrekorde gefahren werden, den Veranstaltern und Fahrern liegt auch der Naturerhalt am Herzen. Das Logo "Save the Salt" konnten wir immer deutlich ausmachen. Die Bonneville Salt Flats werden seit geraumer Zeit massiv durch Kalibergbau verändert. Dieser erfolgt durch die kontinuierliche Entnahme von Salzsole. Um die Salt Flats vor der Zerstörung zu schützen und so auch den Speedway zu retten, hat sich eine Koalition gebildet die sich die Rettung der Salzflächen als Ziel gesetzt hat.
Ein weiteres Reiseargument ist die Einsamkeit und Schönheit der Bonneville Salt Flats. Für Naturfotografen ein MUSS! Die Bonneville Salt Flats gehören für uns neben dem Salar de Uyuni in Bolivien zu den strahlend schönsten Salzflächen, die wir bisher gesehen haben.

Aber Bilder sagen mehr als Worte:

 

Links:

  • http://www.saltflats.com/WOS_2011.htm
  • http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige.jsp?id=29695
  • http://sinsheim.technik-museum.de/de/de/blue-flame
  • http://www.savethesalt.org/Save_the_Salt/Save_the_Salt!.html

 

 

30.12.2011 1000 Funkel - Die Funkelstadt - der andere Weihnachtsmarkt in Dresden

 

Die Weltpremiere für die Funkelstadt halte ich für geglückt. Die Frage - wird es eine Fortsetzung geben? Vom 25.11. bis 30.12.2011 konnten sich die Besucher auf der Cockerwiese (nahe Dynamostadion bzw. nun Glücksgas-Arena) die fantastischen Geheimnisse einer deutschlandweit einzigartigen Weihnachts- & Erlebniswelt ansehen. Kombiniert wurde die Funkelstadt mit Shows, Märchenspielen, Basteleien, Schlemmereien und Einkaufsmöglichkeiten.

Somit war für Jung und Alt gesorgt. Im Außenbereich der Funkelstadt beeindruckten Märchenfiguren von Walt Disney und den Gebrüdern Grimm und eine Spiel-Lok die Kinder. Der große Open-Air Zirkusplatz mit Geschichtenerzählern, Jongleuren und Feuertänzern sollte jeden Besucher in den Bann ziehen. Zahlreiche Marktstände sorgten für das leibliche Wohl. Im dritten der drei riesigen Zelte, dem Winterzauberplatz, warteten allerlei funkelnde Weihnachtsgeschenke, eine faszinierende Eisprinzessinnen-Aufführung sowie ein schön gestaltetes Scherenschnitt-Viertel mit Kaffeehaus und Bastelstuben. Viele Kinder lauschten gespannt dem Märchenerzähler. Umlagert wurde auch der Weihnachtsmann, der schon die Wünsche für das Weihnachtsfest 2012 aufnahm. Im Märchenwald sorgte eine listige und gleichzeitig sehr lustige Hexe für eine tolle Unterhaltung.

Zeit sollte man also auf jeden Fall einplanen (Janina und Andrea verbrachten hier mehr als 4 Stunden). Eine fünfreihige Warteschlange an den letzten Tagen war die Regel. Außerdem sollten die 12 Euro Eintritt wochentags (am Wochenende 14 Euro Erwachsene Kinder ab 4-12 5 Euro) ordentlich" abgearbeitet" werden. Ein Preistipp war das Schnupperfunkeln von 20:00 bis 22:00 Uhr für 5 Euro.

Fototipps:  Blitz und Stativ sind in der Weihnachtwunderwelt erlaubt. Mir und Isa hatten es die farbigen Stelzenfiguren angetan. Diese konnte man auch bei großem Besucheransturm gut in Szene setzen.

Webseite: 1000Funkel

Veranstalter: Wunderräume

 

2011.12.01 Dresdner Aussichten - Schwebebahn Dresden-Loschwitz mit Blick auf das Blaue Wunder


Eine unvergessliche Fahrt und Blick mit der Dresdner Schwebebahn sollte zum Standardprogramm für einen Dresden Besuch gehören. Direkt neben dem "Blauen Wunder" östlich des Körnerplatz befindet sich die Talstation. Die Schwebebahn wurde in nur zwei Jahren gebaut (1898-1900) und am 06. Mai 1901 eröffnet. Damit ist Sie die Älteste auf der Welt und sie fährt heute noch! 5 Minuten oder 274 Meter dauert die Fahrt bis man die Bergstation auf der Loschwitzhöhe erreicht. Auf dieser befindet sich die Fördermaschine, Ausstellung und Aussichtsturm. Den Blick vom Aussichtsturm kann ich wärmstens empfehlen. Der Blick auf das nun angestrahlte blaue Wunder am Abend ist einer der schönsten Plätze außerhalb der historischen Innenstadt. Der Besichtigungsturm ist kostenlos und auch für Fotografen ein lohnenswertes Ziel !

 


Die Fahrzeiten können nachgelesen werden unter dresdner-bergbahnen-Fahrzeiten (Stand 01.12.2011: 10.00-17.00 Uhr Abfahrt aller 15 Minuten, nach 18.00 Uhr stündlich) und die Preisübersicht ist  aufrufbar unter dresdner-bergbahnen-Preise (Stand 01.12.2011: Berg- und Talfahrt 4,00 €).


Interessante Links:
Dresdner-Bergbahnen
Wikipedia Schwebebahn Dresden

 

2011.08.26.-28. 10. Lanz Bulldog Schlepper-Treffen und 8. Classic Enduro Rennen in Wersdorf / Thüringen

Bei Sonne kann jeder. Beim Ausflug der Freunde historischer Nutzfahrzeuge Bühlau war uns leider das schöne Wetter der vorhergehenden Tage nicht holt. So daß die Besichtigung unter Regen stattfand. Jedoch tat das der sehr guten Stimmung und Organisation keinen Abbruch. Die Besichtigung des Wersdorfer Lanz Bulldogtreffen wird somit in ewiger Erinnerung bleiben, auch wenn Sandalen und T-Shirt Bekleidung nicht die richtige Wahl war. Einen Temperatursturz von 30 auf 15 Grad konnte man nicht erahnen. Regenjacke und Gummistiefel waren die richtige Kleiderwahl.

Man könnte nun meinen daß, das von der Familie Reinhard Hüttig veranstaltete 10. Treffen an diesem Tag nicht besucht worden wäre, aber weit gefehlt. Die Zufahrtsstraßen waren auf Grund des Besucheransturmes verstopft und zeigte, daß das bestens organisierte Schleppertreffen zu einem Zuschauermagneten geworden ist. So überrascht ebenso nicht, daß ein neuer Teilnehmerrekord mit 400 eingetragenen Teilnehmern zu verzeichnen war und das Veranstaltungsgelände sehr gut gefüllt war. Nur leider waren die Wege durch den Regen aufgeweicht und zum Schlamm mutiert. Dadurch konnte die Schlepper-Präsentation dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Eine der weitesten Anreisen auf eigener Achse vollbrachte ein Schlepper aus Bayern mit 600 km.

Für das Traktorherz war so ziemlich alles am Start was man so kennt, angefangen von Deutz, Eicher, Fahr, Fendt, Hanomag, IFA, Lanz, MAN, Massey-Ferguson, MIAG, Normag, Pampa,  Porsche und Ursus. Aufgeführt müssen natürlich die Ost-Traktoren wie Aktivist, Belarus, Brockenhexe, Dutra, Kiroverts K 700 A, RS 01, RS 04, RS 09, Famulus, Zetor und ZT 300-323 ebenso werden, da die meisten Besucher sich an Ihre vergangene Arbeitstätigkeit oder Kindheit erinnerten.

Für das leibliche Wohl war auch ausreichend gesorgt. Das Bierzelt war natürlich bei diesem Wetter gut gefüllt und das Catering des Gasthauses "Zur Erholung" konnte man sich bei einem Apoldaer munden lassen. Trocknen Fußes konnte man das sehr schön gestaltete Museum der Familie Hüttig besuchen. Beim Rundgang durch die Geschichte wurden Erinnerungen wach und so manch junger Besucher konnte nicht alle Ausstellungsstücke einordnen und fragte die Älteren um Rat.

Ganz nebenbei oder nebenan konnte auch das Treiben des 8. Classic Enduro-Rennen in Wersdorf betrachtet werden. Mit 177 genannten Teilnehmern konnte auch bei widrigen Wetterverhältnissen ein neuer Rekord gebrochen werden. Die meisten Teilnehmer hatten auch Spaß an der Veranstaltung. Die Motorräder (BMW, Hercules, Jawa, Kawasaki, KTM, Maico, MZ, SWM, Simson, Suzuki u.a.) samt Fahrer konnten sich farblich dem Erdsport anpassen. Sicherlich war auch das Fahren eine Meisterleistung. Die Zuschauer stellten sich jedoch die Frage: Wo ist die Abenddusche zu finden?

Da das Lanz Bulldog Treffen in Wersdorf alle zwei Jahre stattfindet, sollte man sich dieses Treffen für 2013 in seinem Kalender dick vormerken. Ein Besuch lohnt sich allemal.

 

Lanz Bulldogs der Fam. Reinhard Hüttig Kiroverts K 700 Lanz Bulldog beim Pflügen Porsche Schlepper Dutra Familie Reinhard Hüttig

 

21.Stolpener Oldtimertreffen der IG Oldtimer Stolpen am 06.08.2011


Das 21. Oldtimertreffen in Stolpen fand dieses Jahr unter einen besseren (Wetter-)Stern statt. Der Wetterbericht prophezeite zwar kein gutes Wetter, aber es kam anders als gedacht.
Im Gegensatz zum Vorjahr, wo das 20. Jubiläumstreffen förmlich ins Wasser fiel, schien dieses Jahr die Sonne. Auch die Baustelle konnte die Oldtimerfreunde aus nah und fern nicht abhalten,
sich wie jedes Jahr auf dem historischen Marktplatz zu treffen. Besonders gefreut haben mich wieder die vielen Motorräder wie AWO Touren und Sport, EMW R35, NSU, Zündapp, Jawa, CZ, MZ, Neander und auch bei den Autos waren wieder die Marken Trabant, Wartburg Skoda, VW, IFA F8 und F9 u.a. vertreten. Besondere Highlights waren für mich zwei alte EMW 340 und ein Tatra T2 603. Diese sind mittlerweile nur noch sehr selten zu sehen. Unser Junior durfte dann auch noch in einem Skoda Felicia Cabrio 450 Platz nehmen. Stolz wie Oskar wurde auch der Markt gleich darüber informiert, denn die Hupe war schnell gefunden.
Für die meisten Teilnehmer ging dann die Ausfahrt nach Hoyerswerda. Bei der Rückfahrt wurden noch die Motorradfreunde Wilschdorf besucht, die 10 Jahre Motorradfreunde Wilschdorf in der Sandgrube am Weinberg an diesem Wochenende feierten.

 

11. ADAC Classic Geländefahrt "Rund um die MZ-Stadt Zschopau" des MSC MZ Zschopau e.V. am 25.06.2011

Zum ersten Mal habe ich an der ADAC Enduro-Classic "Rund um die MZ-Stadt Zschopau" des MSC MZ Zschopau e.V. als Besucher teilgenommen. In 3 Runden wurden 144km zurückgelegt. Zusammengesetzt wurde das Handicap aus Alter des Fahrers und Alter der Maschine. Eine Klassenenteilung erfolgte nach Hubraum und Baujahr des Motorrades. Ältestes Motorrad war die BMW R26 GS von Winfried Lepple, der zweitältester Teilnehmer mit 75 Jahren war. Die BMW´s scheinen Ihre Fahrer alt werden zulassen ;-), denn mit 78 war Heribert Scheck auf seiner BMW GS 800 ältester Teilnehmer. Zwei Boxer-BMW waren durch Ihre Masse und ihren Sound auffällige Kräder der Veranstaltung. Mit Startnummer 952 war Anna-Lena Schley (21 Jahre) die jüngste gemeldete Teilnehmerin.
Ja richtig gelesen - Teilnehmerin, an der von Männern dominierten Veranstaltung nahmen auch zwei Frauen teil, die sich wacker geschlagen und meinen größten Respekt erworben haben. Größtes Besucherinteresse galt natürlich den MZ´s. Der Heimvorteil war nicht zu verachten und so schrieben sich die legendären Maschinen von MZ und ihre Fahrer wieder in die Siegerlisten ein. Aber auch Maico, Hercules, Sachs, Husqvarna, KTM, Yamaha, DKW, Simson Jawa, Fantic und SWM, um nur einige aufzuzählen, waren am Start. Besonders haben mir die Motorräder von Jens Müller auf MZ ETS G250 Baujahr 1968 Startnummer 161 (Dritter in der Kategorie C4) bzw. Rene Nawrath Startnummer 24 auf einer AWO GS 350 Bj. 1958 imponiert.
Unumstrittener Star war natürlich die "Nummer" 900 - Harald Sturm. Die MZ-Enduro Koryphäe ließ es richtig krachen und selbst ein Enduro-Laie wie ich bemerkte, dass sein Fahrstil äußerst professionell war. Mittlerweile ist er zu KTM gewechselt und ist Vertragshändler. Dem Endurosport ist er treu geblieben im eigenen KTM-Team-Sturm. Hier noch ein Auszug seiner Erfolge von seiner Webseite: Harald Sturm begann seine aktive Laufbahn 1974. Im gleichen Jahr wurde er DDR-Juniorenmeister in der damaligen 250cm³-Ausweisklasse. Ein Jahr später folgte die Berufung in die Werksmannschaft von MZ und die Teilnahme an Europameisterschaftsläufen. Im gleichen Jahr nahm er bei den Six Days als Einzelstarter teil und wurde DDR-Vizemeister. Als Mitglied des Six-Days-Trophy-Teams wurde er 1976 Dritter, 1977 und 1978 jeweils Zweiter. Den DDR-Meistertitel errang er erstmalig 1978, was er 1980, 1981 und 1985 wiederholte. Bei den Europameisterschaften wurde er 1979 bis 1981 Zweiter und 1982 Dritter. In den Jahren 1983 bis 1986 wurde er Enduro-Europameister in der 250 cm³-Klasse. 1987 war er Mitglied der siegreichen DDR-Six-Days-Trophy-Mannschaft. 1990 wechselte er von MZ zu KTM. Bis 1995 fuhr er noch nationale Meisterschaftsläufe, widmete sich danach nur noch dem Betrieb seines Zweiradgeschäftes das sich seit 2009 in den ehemaligen Räumen des MZ-Werkes befindet.
Natürlich nahmen weitere "MZ-Größen" als Fahrer, Gäste bzw. Zuschauer an der Veranstaltung teil. Auch die große Zuschauerteilnahme zeigt noch die regionale Verbundenheit und Geschichte
der Marke MZ bzw, des Zweiradsports, denn auch die Firma DKW bestimmte die Geschichte von Zschopau maßgeblich.
Wer noch weitere Oltdimer aus der Gegend besichtigen möchte, dem sei das Motoradmuseum auf Burg Augustusburg und das Horch-Museum in Zwickau empfohlen.
Mit Sicherheit war das nicht mein letzter Besuch der Enduro-Classics in Zschopau (ein Entritt war übrigens für die Veranstaltung nicht fällig!!). Wer sich für die Veranstaltung interessiert, wird hier fündig: http://www.msc-mz.de/index.php?option=com_content&task=view&id=43&Itemid=75 und die Siegerlisten kann man hier einsehen: http://www.classic-enduro-zschopau.de/ .

Harald sturm im Einsatz

 
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