Rückschau Glanzlichter 2014  E-Mail

Die 16. Internationalen Fototage sind bereits Geschichte, eine Nachbetrachtung möchte ich dennoch machen. Pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung der Siegerbilder war ich dieses Jahr mit meinen fotobegeisterten Bruder angereist. Zum ersten Mal nahm am Freitagabend der neue Fürstenfeldbrucker Oberbürgermeister Klaus Pleil die Eröffnung mit Mara Fuhrmann vor.

Vor der Siegerehrung gab es noch ein Vortrag zu Art´s World of Animal mit keinen geringeren und für mich einen der weltbesten Fotografen - Art Wolfe statt. Der am 13. September 1951 in Seattle geborene Arthur Richard Wolfe wurde durch seine Eltern mit einen Kunstgen ausgestattet. Sein Vortrag wäre fast ausgefallen, das sein Laptop im Flieger eine Weindusche erhalten hatte und damit unreparable war. Der Vortrag und die gute Laune wäre dahin gewesen. Moderne Datenverbindung sei Dank, konnte seine Diashow aus den Staaten gezogen werden und Art war beim Vortrag voll im Element. Seine Begeisterung für die Naturfotografie und die Klasse seiner Bilder bestimmten den englisch geführten Vortrag. Selbst der Hinweis von Mara Fuhrmann, dass er die Folgetermine ins schwanken bringt, liessen ihn nicht ab, seine einzigartigen Bilder mit voller Emotion zu Ende zu führen. Für mich eines, wenn nicht das Highligt der Naturfototage! Selbst die Widmung seines Buches "Landschaften zwischen Himmel und Erde" für mich, nahm er ohne Starallüren vor - ein Naturfotograf halt (wo hat man das schon noch unter den Stars).

Fast Pünktlich fand die Siegerehrung der „Glanzlichter 2014“ im Stadtsaal statt. Zunächst wurden die jeweiligen Siegerbilder einer Kategorie auf die Leinwand projiziert, bevor die anwesenden Gewinner der Kategorie die Bühne betreten und geehrt wurden. Während der Naturfototage wurden alle 87 Siegerbilder in der Glanzlichter-Ausstellung erstmalig präsentiert. Danach wandert die Ausstellung „Glanzlichter 2014“ zwei Jahre lang durch die großen Naturkundemuseen und Naturschutzzentren in Deutschland.

Das anschließende Glanzlichter-Abendessen fand wieder in gemütlicher Runde statt. Der neue Hauptsponsor Cewe trat dabei in die Fussstapfen von Fuji-Film. Kleiner Verbesserungsvorschlag - das Postergeschenk für die Preisträger durch den alten Hauptsponsors - weil tolle Erinnerung -  sollte Cewe übernehmen. Wie immer war wieder alles super organisiert und eine bleibende Erinnerung. So tauschte ich und mein Bruder mich intensiv mit Uwe Skotschier (auch ein Preisträger in der Kategorie "Canyons of the World") und seiner Frau Gaby. Aber auch bekannte Fotografen trifft man immer wieder.

Am Sonnabend war dann der Tag der Besucher und für uns Tag der Vorträge. Hier schauten wir uns die Vorträge von Robert Haasmann der den Verein für Tier- und Naturfotografie Österreich“ (VTNÖ) vorstellte, Marc Graf mit Leben am Limit - Säugetiere der Alpen, Axel Gomile - Im Reich des Tigers - Auf den Spuren indischer Raubtiere und zum Tagesausklang Thorsten Milse mit Polarword faszinierende Arktis und Antarktis.

Schlangen gab es diese Jahr auch wieder - Canon und Nikon boten wieder Ihren kostenfreien Servicedienst mit Sensorreinigung an. Wer die Wartezeit verkürzen möchte, sollte seine Kamera in der zweiten Tageshälfte abgeben.

14.900 Besucher zu den 16. Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen wurden 2014 gezählt. Am stärksten frequentiert ist traditionell der Samstag diesmal mit 8.500 Besucher  aus ganz Europa. Der Sonntag gehört dann den Besuchern aus der Region und bei idealen 20°C und blauem Himmel strömten 5.500 ins Veranstaltungsforum. Nach Sturm (2013), 28°C (2012), 9°C (2011), 6°C (2010) und 29°C (2009) war das Wetter nach sechs Jahren endlich wieder einmal ideal für die Fürstenfelder Naturfototage.

Im nächsten Jahr führt vom 14.-17. Mai 2015 die Reise auf den 17. Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen durch Afrika. Von den Wüsten, durch den Regenwald bis hinauf auf den Kilimandscharo.