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2012.01.29 R.SA 80er Show Das Photographie-Thema bei R.SA

 

In der moderierten Sendung von Christoph Schneider ist am 29.01. beim Sender R.SA  "Die 80er Show" das Thema "Photograhie" in der DDR.

Endlich hat meine Sammlung mal was gebracht und das Thema wird um die "Beiretten" des VEB Kamerafabrik Freital nicht umhin kommen. Um so mehr freute es mich, dass das Interesse meiner farbigen Sammlung beim Sender groß war. Micheal Sorms - einer der Spezialisten, wenn es um Dresdner Kameras geht - stellte den "Bild"-Kontakt her. Zitat: "Es geht um ein Foto, welches Sie von einer DDR-Kamera gemacht haben und welches ich gern in unserer R.SA-Facebookseite verlinken möchte."

Auf Michaels Internetseite www.dresdner-kameras.de möchte ich besonders verweisen, da Sie eine riesige Fundgrube für die Geschichte der Dresdner Kameras ist. Hinweisen möchte ich bei der farbigen Beiretten Sammlung, dass die Blaue und Schwarze sehr seltene Modelle sind und auf der Kamerarückseite gibt es einmal die Prägung "VEB Kamerafabrik Freital DDR" und "Carl Zeiss Jena".

 

Wer seine alten DDR Kameras mir verschenken möchte, dem stehe ich offen gegenüber :-) Kontaktaufnahme ist hier möglich.

 

Beirette SL 100N VEB Kamerawerke Freital

 

 

 

 

 

2012.02.11 Bonneville Salt Flats International Speedway World of Speed bei Wendover

Einen lang gehegten Traum konnten wir mit unserer Urlaubsreise 2011 nun endlich umsetzen. Inspiriert aus meiner Jugendzeit (in irgendeiner DDR-Zeitschrift habe ich die "Blaue Flame" - zur damaligen Zeit das schnellste Fahrzeug der Welt - gesehen) und den Film "Mit Herz und Hand" (Originaltitel "The World´s Fastest Indian") wollten wir das Natur- und Speedgefühl am  wohl bekanntesten Rekordsalzsee selbst erleben. Die Urlaubszeit wurde dem Rennzeitraum vom 13.09.-17.09. angepasst.

Die World of Speed ist mit der Speedweek einer der bedeutendsten Geschwindigkeitswettbewerbe in Wendover. An diesen Tagen ist der kleine Ort Wendover (ca. 1.500 Einwohner), welcher an der Staatengrenze Utah und Nevada liegt, nicht wieder zu erkennen. Zu unserem großen Erstaunen war der Eintritt frei! Es gab sogar ein kleines Programmheft und PIN´s gratis. Auch das Merchandising hielt sich sehr in Grenzen (keine riesige Fressmeile und Souvenirstände) und das gefiel uns außerordentlich gut. Die Fahrzeuge konnte man hautnah erleben und selbst beim Start standen wir nur wenige (Zenti-)Meter von den Rennfahrzeugen entfernt, Absperrungen gab es keine. Das hatten wir so nicht erwartet. In Deutschland dürfte so eine Veranstaltung undenkbar sein. Die World of Speed wurden in 2011 zum 25. mal von der Utah Salt Flat Association ausgetragen. Leider stand die Veranstaltung zu Beginn unter keinem guten Stern. Bei unserem ersten Besuch wurden die Rennen abgebrochen. Den genauen Grund konnten wir erst später feststellen, Lee Carl Burkey verstarb am 15.09. auf der World of Speed. Aus Rücksicht wurden für diesen Tag keine Geschwindigkeitsrennen durchgeführt.


Einzig und allein zählt hier die Geschwindigkeit. Das erste Rennen 1896 wurde noch mit Fahrrädern durchgeführt. 1914 folgte die erste Motorrally. Teddy Tetzlaff beschleunigte mit seinem Blitzen-Benz auf 228 km/h. 1935 stellte Sir Malcom Campell mit 484 km/h in seinem Blue Bird einen Kolbenmotor-Rekord auf und am 23.10.1970 erzielte Gary Gabelich mit dem Raketenauto "The Blue Flame" mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 1001,66 km/h (Durchschnitt beider Richtungen: (617,601 mph + 627,207 mph) : 2 = 622,404 mph) einen neuen Weltrekord auf, den er über 13 Jahre hielt. Die Blaue Flamme steht übrigens im Technik-Museum Sinsheim (Deutschland).

Erst am 4. Oktober 1983 gelang dem Engländer Richard Noble ein neuer Rekord. Mit dem düsengetriebenen „Thrust 2” schaffte er in der Wüste von Black Rock in Nevada eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1019,44 km/h. Am 15. Oktober 1997 erreichte Andy Green mit der von Richard Noble entwickelten „Thrust SSC”, einem von zwei Phantom-Düsentriebwerken angetriebenen Monster, die sagenhafte Rekordgeschwindigkeit von 1227,7 km/h - schneller als Schallgeschwindigkeit! Seit 1949 finden jährlich Geschwindigkeitswettbewerbe auf den Bonneville Salt Flats statt.
Aber nicht nur, dass Geschwindigkeitsrekorde gefahren werden, den Veranstaltern und Fahrern liegt auch der Naturerhalt am Herzen. Das Logo "Save the Salt" konnten wir immer deutlich ausmachen. Die Bonneville Salt Flats werden seit geraumer Zeit massiv durch Kalibergbau verändert. Dieser erfolgt durch die kontinuierliche Entnahme von Salzsole. Um die Salt Flats vor der Zerstörung zu schützen und so auch den Speedway zu retten, hat sich eine Koalition gebildet die sich die Rettung der Salzflächen als Ziel gesetzt hat.
Ein weiteres Reiseargument ist die Einsamkeit und Schönheit der Bonneville Salt Flats. Für Naturfotografen ein MUSS! Die Bonneville Salt Flats gehören für uns neben dem Salar de Uyuni in Bolivien zu den strahlend schönsten Salzflächen, die wir bisher gesehen haben.

Aber Bilder sagen mehr als Worte:

 

Links:

  • http://www.saltflats.com/WOS_2011.htm
  • http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige.jsp?id=29695
  • http://sinsheim.technik-museum.de/de/de/blue-flame
  • http://www.savethesalt.org/Save_the_Salt/Save_the_Salt!.html

 

 

30.12.2011 1000 Funkel - Die Funkelstadt - der andere Weihnachtsmarkt in Dresden

 

Die Weltpremiere für die Funkelstadt halte ich für geglückt. Die Frage - wird es eine Fortsetzung geben? Vom 25.11. bis 30.12.2011 konnten sich die Besucher auf der Cockerwiese (nahe Dynamostadion bzw. nun Glücksgas-Arena) die fantastischen Geheimnisse einer deutschlandweit einzigartigen Weihnachts- & Erlebniswelt ansehen. Kombiniert wurde die Funkelstadt mit Shows, Märchenspielen, Basteleien, Schlemmereien und Einkaufsmöglichkeiten.

Somit war für Jung und Alt gesorgt. Im Außenbereich der Funkelstadt beeindruckten Märchenfiguren von Walt Disney und den Gebrüdern Grimm und eine Spiel-Lok die Kinder. Der große Open-Air Zirkusplatz mit Geschichtenerzählern, Jongleuren und Feuertänzern sollte jeden Besucher in den Bann ziehen. Zahlreiche Marktstände sorgten für das leibliche Wohl. Im dritten der drei riesigen Zelte, dem Winterzauberplatz, warteten allerlei funkelnde Weihnachtsgeschenke, eine faszinierende Eisprinzessinnen-Aufführung sowie ein schön gestaltetes Scherenschnitt-Viertel mit Kaffeehaus und Bastelstuben. Viele Kinder lauschten gespannt dem Märchenerzähler. Umlagert wurde auch der Weihnachtsmann, der schon die Wünsche für das Weihnachtsfest 2012 aufnahm. Im Märchenwald sorgte eine listige und gleichzeitig sehr lustige Hexe für eine tolle Unterhaltung.

Zeit sollte man also auf jeden Fall einplanen (Janina und Andrea verbrachten hier mehr als 4 Stunden). Eine fünfreihige Warteschlange an den letzten Tagen war die Regel. Außerdem sollten die 12 Euro Eintritt wochentags (am Wochenende 14 Euro Erwachsene Kinder ab 4-12 5 Euro) ordentlich" abgearbeitet" werden. Ein Preistipp war das Schnupperfunkeln von 20:00 bis 22:00 Uhr für 5 Euro.

Fototipps:  Blitz und Stativ sind in der Weihnachtwunderwelt erlaubt. Mir und Isa hatten es die farbigen Stelzenfiguren angetan. Diese konnte man auch bei großem Besucheransturm gut in Szene setzen.

Webseite: 1000Funkel

Veranstalter: Wunderräume

 

2011.12.01 Dresdner Aussichten - Schwebebahn Dresden-Loschwitz mit Blick auf das Blaue Wunder


Eine unvergessliche Fahrt und Blick mit der Dresdner Schwebebahn sollte zum Standardprogramm für einen Dresden Besuch gehören. Direkt neben dem "Blauen Wunder" östlich des Körnerplatz befindet sich die Talstation. Die Schwebebahn wurde in nur zwei Jahren gebaut (1898-1900) und am 06. Mai 1901 eröffnet. Damit ist Sie die Älteste auf der Welt und sie fährt heute noch! 5 Minuten oder 274 Meter dauert die Fahrt bis man die Bergstation auf der Loschwitzhöhe erreicht. Auf dieser befindet sich die Fördermaschine, Ausstellung und Aussichtsturm. Den Blick vom Aussichtsturm kann ich wärmstens empfehlen. Der Blick auf das nun angestrahlte blaue Wunder am Abend ist einer der schönsten Plätze außerhalb der historischen Innenstadt. Der Besichtigungsturm ist kostenlos und auch für Fotografen ein lohnenswertes Ziel !

 


Die Fahrzeiten können nachgelesen werden unter dresdner-bergbahnen-Fahrzeiten (Stand 01.12.2011: 10.00-17.00 Uhr Abfahrt aller 15 Minuten, nach 18.00 Uhr stündlich) und die Preisübersicht ist  aufrufbar unter dresdner-bergbahnen-Preise (Stand 01.12.2011: Berg- und Talfahrt 4,00 €).


Interessante Links:
Dresdner-Bergbahnen
Wikipedia Schwebebahn Dresden

 

2011.08.26.-28. 10. Lanz Bulldog Schlepper-Treffen und 8. Classic Enduro Rennen in Wersdorf / Thüringen

Bei Sonne kann jeder. Beim Ausflug der Freunde historischer Nutzfahrzeuge Bühlau war uns leider das schöne Wetter der vorhergehenden Tage nicht holt. So daß die Besichtigung unter Regen stattfand. Jedoch tat das der sehr guten Stimmung und Organisation keinen Abbruch. Die Besichtigung des Wersdorfer Lanz Bulldogtreffen wird somit in ewiger Erinnerung bleiben, auch wenn Sandalen und T-Shirt Bekleidung nicht die richtige Wahl war. Einen Temperatursturz von 30 auf 15 Grad konnte man nicht erahnen. Regenjacke und Gummistiefel waren die richtige Kleiderwahl.

Man könnte nun meinen daß, das von der Familie Reinhard Hüttig veranstaltete 10. Treffen an diesem Tag nicht besucht worden wäre, aber weit gefehlt. Die Zufahrtsstraßen waren auf Grund des Besucheransturmes verstopft und zeigte, daß das bestens organisierte Schleppertreffen zu einem Zuschauermagneten geworden ist. So überrascht ebenso nicht, daß ein neuer Teilnehmerrekord mit 400 eingetragenen Teilnehmern zu verzeichnen war und das Veranstaltungsgelände sehr gut gefüllt war. Nur leider waren die Wege durch den Regen aufgeweicht und zum Schlamm mutiert. Dadurch konnte die Schlepper-Präsentation dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Eine der weitesten Anreisen auf eigener Achse vollbrachte ein Schlepper aus Bayern mit 600 km.

Für das Traktorherz war so ziemlich alles am Start was man so kennt, angefangen von Deutz, Eicher, Fahr, Fendt, Hanomag, IFA, Lanz, MAN, Massey-Ferguson, MIAG, Normag, Pampa,  Porsche und Ursus. Aufgeführt müssen natürlich die Ost-Traktoren wie Aktivist, Belarus, Brockenhexe, Dutra, Kiroverts K 700 A, RS 01, RS 04, RS 09, Famulus, Zetor und ZT 300-323 ebenso werden, da die meisten Besucher sich an Ihre vergangene Arbeitstätigkeit oder Kindheit erinnerten.

Für das leibliche Wohl war auch ausreichend gesorgt. Das Bierzelt war natürlich bei diesem Wetter gut gefüllt und das Catering des Gasthauses "Zur Erholung" konnte man sich bei einem Apoldaer munden lassen. Trocknen Fußes konnte man das sehr schön gestaltete Museum der Familie Hüttig besuchen. Beim Rundgang durch die Geschichte wurden Erinnerungen wach und so manch junger Besucher konnte nicht alle Ausstellungsstücke einordnen und fragte die Älteren um Rat.

Ganz nebenbei oder nebenan konnte auch das Treiben des 8. Classic Enduro-Rennen in Wersdorf betrachtet werden. Mit 177 genannten Teilnehmern konnte auch bei widrigen Wetterverhältnissen ein neuer Rekord gebrochen werden. Die meisten Teilnehmer hatten auch Spaß an der Veranstaltung. Die Motorräder (BMW, Hercules, Jawa, Kawasaki, KTM, Maico, MZ, SWM, Simson, Suzuki u.a.) samt Fahrer konnten sich farblich dem Erdsport anpassen. Sicherlich war auch das Fahren eine Meisterleistung. Die Zuschauer stellten sich jedoch die Frage: Wo ist die Abenddusche zu finden?

Da das Lanz Bulldog Treffen in Wersdorf alle zwei Jahre stattfindet, sollte man sich dieses Treffen für 2013 in seinem Kalender dick vormerken. Ein Besuch lohnt sich allemal.

 

Lanz Bulldogs der Fam. Reinhard Hüttig Kiroverts K 700 Lanz Bulldog beim Pflügen Porsche Schlepper Dutra Familie Reinhard Hüttig

 

21.Stolpener Oldtimertreffen der IG Oldtimer Stolpen am 06.08.2011


Das 21. Oldtimertreffen in Stolpen fand dieses Jahr unter einen besseren (Wetter-)Stern statt. Der Wetterbericht prophezeite zwar kein gutes Wetter, aber es kam anders als gedacht.
Im Gegensatz zum Vorjahr, wo das 20. Jubiläumstreffen förmlich ins Wasser fiel, schien dieses Jahr die Sonne. Auch die Baustelle konnte die Oldtimerfreunde aus nah und fern nicht abhalten,
sich wie jedes Jahr auf dem historischen Marktplatz zu treffen. Besonders gefreut haben mich wieder die vielen Motorräder wie AWO Touren und Sport, EMW R35, NSU, Zündapp, Jawa, CZ, MZ, Neander und auch bei den Autos waren wieder die Marken Trabant, Wartburg Skoda, VW, IFA F8 und F9 u.a. vertreten. Besondere Highlights waren für mich zwei alte EMW 340 und ein Tatra T2 603. Diese sind mittlerweile nur noch sehr selten zu sehen. Unser Junior durfte dann auch noch in einem Skoda Felicia Cabrio 450 Platz nehmen. Stolz wie Oskar wurde auch der Markt gleich darüber informiert, denn die Hupe war schnell gefunden.
Für die meisten Teilnehmer ging dann die Ausfahrt nach Hoyerswerda. Bei der Rückfahrt wurden noch die Motorradfreunde Wilschdorf besucht, die 10 Jahre Motorradfreunde Wilschdorf in der Sandgrube am Weinberg an diesem Wochenende feierten.

 
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