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2012.06.28 12. ADAC Classic Geländefahrt "Rund um die MZ-Stadt Zschopau" des MSC MZ Zschopau e.V. am 23.06.2012

Eigentlich hätte alles gepasst. Die Strecke und das Wetter sollten auch in diesem Jahr wieder mitspielen und unter den Teilnehmer wie auch unter den Zuschauern war die Vorfreude groß. Selbst König Fussball (EM-Viertelfinalspiel zwischen Deutschland und Griechenland) steigerte eher die Stimmung. Pünktlich 9:00 Uhr wurde der Start zur 12. Classic Geländefahrt "Rund um Zschopau" vollzogen. Zuvor wurde noch ein Traditionsstart mit Teilnehmern der legendären Six Days vollzogen - ein Publikumsmagnet. Die besten Fotoplätze waren längst vergeben. Auch ein Prototyp der ZPmoto die ZPsport 449 war am Start und sollte ihre erste Jungfernfahrt machen. Der Parc Ferme leerte sich mehr und mehr und die Teilnehmer gingen endlich raus auf die Strecke. Doch plötzlich stockte die Fahrzeugentnahme und ein großer Teil der Geländemaschinen wurden wieder in den Parc Ferme zurückgeschoben. Die ersten Gerüchte kamen auf. Erst wurde das Rennen unterbrochen und dann (meiner Meinung nach richtigerweise) abgebrochen. Ein 72-jähriger, routinierter Geländefahrer hatte auf einem geraden Feldweg in Krumhermersdorf einen Herzinfarkt erlitten und war trotz sofort eingeleiteter Reanimation, zunächst durch Fahrer und dann den Notarzt, noch vor Ort verstorben. Diesmal stand die Classic Geländefahrt unter keinen guten Stern und die sportlichen Leistungen z.B. eines Harald Sturm traten in den Hintergrund. Nun gilt - auf ein Neues in 2013.

 

Flower Power

Zur nächsten Reise ist es noch etwas hin. Was macht man da? Die Flower Power hat mir schon immer gefallen. Also hab ich mir die Kamera geschnappt und bin auf Blumen-Jagd gegangen. Auch diese Art der Fotografie ist einem ständigen Lernprozess ausgesetzt. Besonders gefallen mir die Blumen-Motive von Sandra Bartocha. Ihre Bilder finde ich sehr kunstvoll gestaltet. Ich hoffe Euch gefallen die Bilder und Ihr bekommt auch Lust, das ein oder andere Blumefoto zu machen.

Einen Vorteil hat das Ganze auch noch. Blumenfotos gibt es gratis und  direkt vor der Haustür.

 

 

terra mineralia - Die Ausstellung der TU Bergakademie Freiberg



Mit 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten ist die terra mineralia die größte Mineralienschau in Deutschland. Die mineralogische Weltreise erreicht jeden Kontinent unserer Erde und fasziniert den Besucher.
Mit Amerika "Reise ins Licht", Asien und Australien "Gullivers Reisen", Afrika "Zeitreise" und Eurasien "Reise zum Ursprung" geht man auf Endeckerjagt.

Die Farbenpracht der ausgestellten Stücke begeistert schnell den Besucher. Die geplante Besuchszeit sollte großzügig gewählt werden! Ob schwefelgelb, rubinrot, malachitgrün, saphirblau, smaragdgrün, silberschwarz bzw. azurblau alles an leuchtenden Farben ist vertreten. Wohl eine der ersten Systematisierungen erfolgte auf Grundlage der Farbe. Braunit, Braunbleierz, Rotgültigerz, Rotbleierz, Rotkupfererz,
Roteisenstein, Rotzinkerz, Gelbbleierz, Grünbleierz, Kupferindig, Weißbleierz, Weißnickelkies u.a. zählen heute noch zu den verbindlichen

Mineralbezeichnungen. Dabei werden die Minerale unterschieden nach ideochromatisch (Eigenfarbigkeit), allochtomatisch (Fremdfarbigkeit) bzw. pseudochromatisch (Scheinfarben). Ein besondere Darstellung der Leuchterscheinung bei UV-Licht (Fluoreszens) und das Nachleuchten (Phoshoreszenz) wird am Ende der Amerika-Kollektion dargestellt. Der abgedunkelte Raum "Reise ins Licht" sollte auf jeden Fall auf dem Programm stehen.

Natürlich wurde die Mineraliensammlung nicht an einen Tag aufgebaut. Seit über sechs Jahrzehnten wird die Sammlung nun schon erweitert. Hier ist auch Erika Pohl-Ströher (Kosmetikfirma Wella) zu nennen. Ihre aus etwa 80.000 Exemplaren bestehende wertvolle Mineraliensammlung, brachte sie 2004 in die Pohl-Ströher Mineralienstiftung ein, um so ihren Bestand, eine wissenschaftliche Betreuung und ein öffentlichen
Zugang zu gewährleisten. Als Dauerleihgabe wurde sie der TU Bergakademie Freiberg zur Verfügung gestellt. Nach der Sanierung von Schloss Freudenstein werden seit dem 20. Oktober 2008 die schönsten Exponate in der Ausstellung präsentiert.

Der Höhepunkt der terra mineralia ist für mich die Schatzkammer. Die größten und prächtigsten Mineralstufen stehen hier und sind die Krönung der Ausstellung. Auf 4 Räume verteilt werden die Schätze ausgestellt, im Raum 1 u.a. ein Elbait aus Afghanistan und aus Brasilien ein auf Amethyst gewachsener Calcit. Im Raum 2 Edelsteinminerale aus Asien, Australien und Südamerika. Raum 3, die ehemalige Schlossküche (rußgeschwärztes Renaissancegewölbe), zeigt 15 der schönsten und größten Stufen u.a. Apopyllit, Stilbit, Quarz, Calcit, Aquamarin und Kupfer. Ein sehr beliebtes Fotomotiv ist die Malachit-Vitrine. (Die Frage warum, werden Sie nach Ihrem Besuch beantworten können!) Im Raum 4 werden "vom Himmel gefallene" Eisen-, Stein-, und Steineisenmeteoriten gezeigt.

Wer die terra mineralia besuchen möchte, hier noch ein paar Informationen:

TU Bergakademie Freiberg
terra mineralia
Schloss Freudenstein
Schloßplatz 4
09599 Freiberg

Öffnungszeiten
Mo - Fr 9.00-17.00 Uhr
Sa - So 9.00-18.00 Uhr
Schließtage zu beachten, nähere Informationen auf der Webseite.

Dauer des Rundganges ist mit 2-3 Stunden zu veranschlagen.


Preise
Tageskarte 8,00 EUR
ermäßigt 4,00 EUR (Schüler, Studenten, Azubis, Schwerbehinderte und Hartz4-Empfänger nach Vorlage)
Eintritt frei für Vorschulkinder, Inhaber Familienpass des Freistaates Sachsen u.a.
Fotogebühr 3,00 EUR

www.terra-mineralia.de

 

 

2012.03.21 Es ist wieder Märzenbecher-Zeit im Polenztal!

 

Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen und verbrachten den sonnigen Nachmittag im Polenztal. Tausende Märzenbecher bilden einen großen Blütenteppich an den Ufern der Polenz. Dieses Naturschauspiel zieht am Wochenende regelmäßig viele Besucher an, umso mehr genossen wir heute die Ruhe hier. Das Auto stellten wir auf dem extra eingerichteten Parkplatz oberhalb der Bockmühle ab und so waren wir in wenigen Minuten an der Märzenbecherwiese. Das heißt, ich war in wenigen Minuten dort. Unser Sohn interessierte sich erwartungsgemäß nicht ganz so sehr für die Blütenpracht sondern war vielmehr fasziniert vom Wasser, so dass der Weg für meine Frau bis zu den Märzenbechern doch deutlich länger dauerte.

Märzenbecher (auch Frühlingsknotenblume) gehören zu den geschützten Arten. Die duftenden, glockenförmigen Blüten hängen meist einzeln am Pflanzenstiel. Sie sind weiß mit einem zarten gelblich-grünen Rand. Neben den Märzenbecherwiesen im Polenztal gibt es weitere größere Vorkommen im z.B. im Leipziger Auenwald und im Stadtforst Hameln. Die Touristinformationen der Stadt Stolpen und der Stadt Hohnstein betreiben für die Märzenbecherwiese einen Blog und halten Gäste und Einwohner mit aktuellen Informationen und Bildern auf dem Laufenden http://maerzenbechertagebuch.blogspot.de/

Hier findet sich eine kleine Karte mit Märzenbecherrundwegen http://www.hohnstein.de/downloads/117_Rundwege_Maerzenbecher.pdf und auch noch einguter Tipp: http://www.wandern-saechsische-schweiz.de/Brand_Maerzenbecherwiese.asp

 

 

 

 

2012.03.18 Devils Tower National Monument & Erstbesteigung Fritz Wiessner

 

Im vergriffenen Buch "Felsenheimat Elbsandsteingebirge" Seite 217 ist ein Bild vom Devils Tower abgebildet. Für den Fotografen ist der Berg ein Leckerbissen, da er förmlich aus der Landschaft herausragt und dies auch noch von fast allen Seiten. Also gut zum Abblichten für Sonnenaufgang-, Sonnenuntergang- und auch Mittagszeiten. Der Devils Tower liegt im US-Bundesstaat Wyoming am Rande der Bear Lo Mountains und der Black Hills. Mit einer Höhe von 265 Metern und einen Durchmesser von ca. 150 Metern gehört er nicht gerade zu den Riesen im Reich der Berge. Bereits am 24.09.1906 wurde das Gebiet durch Präsident Theodore Roosevelt als erstes National Monument unter Schutz gestellt und wird vom National Park Service verwaltet. Zu erreichen ist der Devils Tower über den Interstate 90 und dann über die Straßen #14/#24 oder #111/#24.

Als erkalteter Kern eines Vulkans (Volcanic Plug) und dem Erodieren des benachbarten weichen Gesteines, entstand der Devils Tower im Laufe der Zeit. Nachzuverfolgen ist dies im Visitor Center. Sehr schön zu sehen sind auch die Basaltsäulen, die uns natürlich an unsere Heimat erinnern (auch Stolpen ist bekannt für seinen Basalt). Sehr beliebt ist der Devils Tower bei Kletterern. Für den normalen Besucher bietet sich die 2 km lange Umrundung des Berges an. Jedes Jahr im August wird der Besucherrekord des Jahres erreicht, da dann die Biker, die die Sturgis Motorcycle Rally besuchen, zum Devils Tower fahren. Am Parkeingang heißt es Vorsicht, hier haben sich viele Prairie Dogs niedergelassen. Für die Beobachtung sollte man sich etwas Zeit lassen und nicht zu nah treten. Ein Pfiff und sie verschwinden in ihren Erdlöchern.

Filmruhm gelang dem Berg mit dem Film "Unheimliche Begegnung der dritten Art" aus dem Jahre 1977. Regie führte kein Geringerer als Steven Spielberg! Und auch die Deutschen oder besser ein Sachse hat an diesem Berg Geschichte geschrieben. Dem am 26.02.1900 in Dresden geborenen und im Jahre 1929 in die USA ausgewanderten Fritz Wiessner gelang 1937 die Erstbesteigung des Devils Tower.

 

2012.03.01 Metrologischer Frühlingsanfang - Bilder "Eiswelten" aus der Sächsischen Schweiz

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang (es gibt im übrigen noch den astronomischen und phänologischen Frühlingsanfang) ein paar Bilder "Eiswelten". Das Bild "Eiszapfen in der Gautschgrotte" konnte man letztmalig 1997 schiessen. 15 Jahre danach war es wieder soweit und der Eiszapfen reichte wieder bis zum Erdboden. Dies sprach sich natürlich herum und die Wanderlustigen wurden jedes Wochenende mehr. Rund um die Burgstadt Hohnstein waren dann die Parkplätze gut gefüllt. Das Interesse an Naturhighlights ist weiter ungebrochen...

Aber auch die Wasserfälle der Sächsischen Schweiz waren dieses Jahr wieder von ihrer schönsten (Eis-)Seite zu betrachten. Der Lichtenhainer Wasserfall wie auch der Beuthenfall waren besonders fotogen.

 
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